Dr. Agnes Lengheimer – Fachärztin für Chirurgie

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Proktologie

Die Proktologie beschäftigt sich mit Erkrankungen des Enddarmes und des Afters. Um diese Teile das Darmes zu untersuchen,  stehen verschiedene Methoden zur Verfügung.

Das ist einerseits die genaue Inspektion des Afters und der angrenzenden Hautareale, andererseits die detaillierte Überprüfung des letzten Teiles des Enddarms.

Die rektal digitale Untersuchung bei der der Darmausgang mit dem Finger der abgetastet wird. Dadurch lassen sich Verhärtungen oder Engstellen feststellen. Diese Untersuchungsmethode gibt auch Auskunft über die Stärke des Schliessmuskels.

Bei der Proktoskopie bzw. Rektoskopie wird der Enddarm bis 10cm bzw. bis 20 cm durch ein  starres Rohr betrachtet. Anale Einrisse sogenannte Analfissuren oder Hämorrhoiden und Fisteln können so festgestellt werden.

Eine spezielle Vorbereitung ist für diese Untersuchung meistens nicht notwendig. Sie stellt daher eine Möglichkeit zur raschen Diagnosefindung dar.

In den allermeisten Fällen sind die Ursachen für Blutungen, Juckreiz oder Schmerzen beim Stuhlgang leicht zu diagnostizieren und zu behandeln.

Scheuen Sie sich daher nicht derartige meist lästige, weil schon lange bestehende Beschwerden, von „hintenrum“ abzuklären.

Wann sollte eine Proktoskopie durchgeführt werden?
Welche Symptome lassen sich durch eine Proktoskopie feststellen?

  • Juckreiz, Brennen und Schmerzen am After
  • Blutungen bei Hämorrhoiden
  • Nässen
  • Anale Inkontinenz
  • Knotenbildung
  • Hautanhängsel die ein Stuhlschmieren verursachen
  • Gefühl der unvollständigen Entleerung
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